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Vom Reprint zum Faksimile
Die Akademische Druck– u. Verlagsanstalt

Alles begann im Jahre 1949 mit einer kleinen Offsetmaschine, die der gelernte Schriftsetzer und Absolvent der Studienrichtung Welthandel Dr. Paul Struzl günstig erworben hatte. In einem Palais der steirischen Landeshauptstadt Graz war die Maschine aufgestellt worden. Es wurden nicht nur alle erdenklichen Drucksorten produziert, sondern auch eine Idee umgesetzt, die damals geboren wurde: Viele Bibliotheksbestände waren im Krieg zerstört worden, und die öffentliche Hand begann gerade wieder, ihren wissenschaftlichen Instituten bescheidene Ankäufe zu ermöglichen. Nachdrucke waren also gefragt. Sich seiner Fähigkeiten und der „human resources“ um sich herum bewusst, war der Verleger von Anfang an darauf bedacht, sich nur mit jenen Disziplinen zu beschäftigen, in denen er seine Kompetenz beweisen konnte: Theologie, Rechtsgeschichte, Philosophie, Kunstgeschichte, letztendlich alles subsumierbar unter dem Begriff Geisteswissenschaften.
Eine große Hilfe bei dieser Arbeit war die frühe Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Buchgemeinschaft (damals Tübingen), die dem Drucker und Verleger half, das unternehmerische Risiko zu minimieren. Dennoch, die erste Publikation des programmatisch benannten Unternehmens Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (ADEVA) war kein Reprint, sondern ein Werk, das die Möglichkeiten des damals noch so gering geschätzten, in Amerika entwickelten Offset-Druckverfahrens in den Dienst der Wiedergabe von Handschriften stellte: „Geschriebenes Wort, Schriftporträts österreichischer Dichter der Gegenwart“ hieß der Band, der Texte von Felix Braun, Paula Grogger, Paul Anton Keller, Max Mell, Franz Nabl bis hin zu Karl Heinrich Waggerl oder Margarethe Weinhandl und vieler heute weniger bekannter Schriftsteller in Form der Reproduktion der Autographen wiedergab und dadurch besonders reizvoll machte. Damit hatte der Verleger schon vorweggenommen, was ihm später zum großen Anliegen werden sollte.


Hohe Qualität bei Druck und Bindung steht im Vordergrund
Das Offsetverfahren imponierte dem Firmengründer nicht nur als einfaches, rasches Verfahren für Nachdrucke, sondern auch weil diese Flachdrucktechnik einen ganz entscheidenden Vorteil besaß: Die Kosten für die Druckformen waren im Vergleich zu allen anderen Druckformen außerordentlich günstig. Es galt also, den Hebel bei den Druckformen anzusetzen, um aus einem für billige Massenproduktion gedachten Verfahren eine Qualitätstechnik zu entwickeln. Denn schon bei Reprints wollte sich die Akademische Druck- u. Verlagsanstalt von Anbeginn durch Druck-, aber auch durch Bindequalität von anderen Unternehmen unterscheiden. Um das zu erreichen, wurden Druckplatten nicht zugekauft, sondern selbst gefertigt, und die erzielten Resultate verhalfen dem Unternehmen sehr früh zu einer exzellenten Reputation bei Bibliotheken und Instituten auf der ganzen Welt. Dazu kam, dass sich der Verlag auch bei der Bindetechnik nicht auf Dritte verlassen wollte, sondern ordentliche Bibliotheksbände im eigenen Haus konfektionierte.
In den 50er und 60er Jahren entstanden zahlreiche Nachdrucke aus den genannten Gebieten. In der zweiten Hälfte der 60er Jahre enthielt der Katalog schon etwa 1.200 Titel mit über 3.000 Bänden, darunter nicht nur alle großen deutschen Bibliographien, sondern auch die größten deutschen Enzyklopädien wie Johann Heinrich Zedlers berühmtes ,,Grosses vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschaften und Künste”, das heute in einer vorzüglichen Nachdruckausgabe angeboten wird, oder die 168bändige Enzyklopädie von Ersch und Gruber, dieser größte enzyklopädische Torso, der jemals in Europa entstanden ist. Daneben entwickelte sich aufgrund des Reprintprogramms bereits früh eine Palette sekundärwissenschaftlicher Publikationen in den Bereichen Philologie, Theologie, Numismatik, Musikwissenschaft und bald auch der Handschriftenkunde.


Weltweite Zusammenarbeit mit Bibliotheken
Die Freundschaft mit Bibliothekaren aus aller Welt, besonders aber aus Österreich, Italien und dem Vatikan, mag mitbestimmend dafür gewesen sein, dass Dr. Paul Struzl von Beginn an sein Interesse für das handschriftlich überlieferte Buchgut pflegte und in dessen Dokumentation ein weiteres Standbein für seine verlegerische Tätigkeit sah. Er erkannte auch, dass die Publikation von Nachdrucken nur beschränkte Zeit von Bedeutung sein konnte, wie es ja die Geschichte der Verlage, die in diesem Bereich seit dem Zweiten Weltkrieg tätig waren, bewiesen hat.
Bei all seinen Überlegungen konnte der Verlagsgründer auf eine sehr österreichische Tradition zurückgreifen. In kaum einem anderen Land Europas wurde schon so früh damit begonnen, die wichtigsten handschriftlichen Zeugen der Vergangenheit durch photographische Dokumentation zu bewahren und zu erschließen. Im besonderen Ausmaß sei dabei auf das ,,Jahrbuch der kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses” verwiesen (als Nachdruck auch im Programm der Akademischen Druck- u. Verlagsanstalt), in dem in vorbildlicher Weise photographische Dokumentationen der kaiserlichen Handschriften vorgelegt wurden. Diese Tradition setzte sich auch in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, insbesondere durch die Arbeit der Österreichischen Staatsdruckerei und der Kunstanstalt Max Jaffé, fort.


Das erste Faksimile der ADEVA
Bereits 1953 entstand in den Werkstätten der ADEVA – so die sich bald einbürgernde Kurzform für das Unternehmen – die Faksimile-Ausgabe der berühmten Kaiserchronik des Stiftes Vorau. Seitdem wurden auf diesem ganz speziellen Gebiet der Buchherstellung Erfahrungen gesammelt. 1958 erschien der zweite wichtige Teil der Vorauer Handschrift, nämlich jener mit den deutschen Gedichten, und 1960 begründete Paul Struzl mit dem ,,Sacramentarium Leonianum” aus Verona die Reihe ,,Codices Selecti”. Dass daraus innerhalb weniger Jahrzehnte die größte Faksimilereihe der Welt entstehen würde, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorauszusehen.
Der Reprint-Markt gab dem Verleger die finanzielle Möglichkeit zum Experimentieren. Jetzt galt es, die wissenschaftliche Welt davon zu überzeugen, dass das Offsetverfahren auch auf dem Farbdrucksektor ein echtes Qualitätsverfahren sein konnte.
Der Pioniergeist übertrug sich rasch auf die Mitarbeiter des Unternehmens, im Besonderen wurde diese Arbeit aber von zwei bedeutenden Bibliothekaren unterstützt, dem damaligen Generaldirektor der Österreichischen Nationalbibliothek, Josef Stummvoll, und dem damaligen Leiter der Handschriftensammlung in Wien, Franz Unterkircher, der zum Berater des Verlegers wurde und bald schon zu einem der wichtigsten Autoren.
In diesen Jahren wurde in der Österreichischen Nationalbibliothek der berühmte ,,Wiener Dioskurides” restauriert, und da bot sich die Chance, dieses Herbarium aus dem Jahre 512 durch eine Faksimilierung zu bewahren und zu erschließen. Die Welt der Verleger schüttelte den Kopf bei der Vorstellung, ein solches Dokument im Printmedium vorzulegen. Doch es gelang, und die größte Handschriftendokumentation, die bis dahin jemals gewagt wurde, lag nach siebenjähriger Arbeit, damals zum Preis eines Volkswagens, heute vergleichbar mit dem Preis eines Mittelklassewagens, vor.


Ausweitung der Produktion auf Schriften fremder Kulturen 
Zwei Prinzipien ermöglichten es dem Verlagsgründer, sehr rasch ein umfangreiches Faksimile-Programm aufzubauen. Die Arbeit des Bewahrens und Erschließens durfte sich für ihn nicht auf regionale Bestände beschränken, und sie durfte nicht eingeengt sein durch den Verzicht auf die Schriftdokumente anderer Kulturen. Paul Struzl sah seine Chance darin, das Menschheitspatrimonium der Schriftkultur mit seinen technischen Möglichkeiten zu vervielfältigen und weltweit zu verbreiten. ,,Monumenta Scriptorum” übertitelte er seine Dokumentationsarbeit, in die er auch die prähistorischen Felsbilder als Unikate und Vorformen der Schriftlichkeit miteinbezog. Die Felsbilder von Pech Merle in Frankreich oder des Ndedema-Tals in Südafrika waren ihm genauso wichtig wie die Faltbücher des vorkolumbischen Mexiko, die Wandmalereien im Grab der Nofretari oder die Briefe Alkuins. Wertfreies Dokumentieren empfand er als seinen Auftrag.
Bei dieser Verlagsphilosophie ist es nicht wunderlich, dass er gerade bei der Faksimilierung von Handschriften Normen setzte, wie sie vorher kaum angewandt wurden, und wie sie heute für jeden Faksimile-Verleger selbstverständlich sind: Die Wiedergabe eines Codex musste nicht nur im Originalformat erfolgen, sondern grundsätzlich vollständig sein. Kein Bibliotheksvermerk, keine Leerseiten durften ausgelassen, kein “Fehler” verbessert werden, und auch der kodikologische Bestand sollte nach Möglichkeit nachvollzogen werden. Die Faksimile-Ausgaben der ADEVA sollten das Original für Forschung und Bibliophilie möglichst vollwertig ersetzen. Denn die strahlenden Farben des Mittelalters sind nur in den jahrhundertelang von Buchdeckeln geschützten und aufgrund ihrer Empfindlichkeit mit besonderer Vorsicht bewahrten Handschriften noch unverfälscht erhalten – man denke etwa an den Firnis unrestaurierter weltberühmter Gemälde oder Fresken und an den durch die Luftverschmutzung bedingten Zerstörungsprozess an Kathedralen.


Nicht jede Handschrift wird faksimiliert
Im Einklang mit den strengen Normen der Faksimilierung standen auch die Kriterien der Auswahl der Dokumente. Bei der Akademischen Druck- u. Verlagsanstalt entscheidet auch heute noch die wissenschaftliche Bedeutung einer Handschrift darüber, ob ein Codex in die Reihe ,,Codices Selecti” aufgenommen werden kann. Nicht die Anmut oder der Bekanntheitsgrad eines Buches geben den Ausschlag, sondern die Notwendigkeit des Zugangs. An einem besonders spektakulären Beispiel sei dies erläutert. Mit Ausnahme einiger ausgewählter Fachleute war die älteste deutsche Prachthandschrift der Bibel, die ,„Wenzelsbibel“ aus dem Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek, so gut wie niemandem bekannt. Es bedurfte zunächst einer zehnjährigen Aufbauarbeit des Verlages, um diesen einmaligen Zeugen europäischer Kultur, dieses deutsche Sprachdenkmal und künstlerische Unikat soweit bekannt zu machen, dass seine Dokumentation als Faksimile-Ausgabe überhaupt möglich wurde. Heute ist die ,„Wenzelsbibel“ – übrigens das größte jemals realisierte Projekt dieser Art – als bedeutendstes Kunstwerk Prags in aller Munde, eine Handschrift ist nach ihrer Faksimilierung zum Begriff geworden. Als Band LXX/1-9 erschien auch diese Handschrift innerhalb der Reihe ,,Codices Selecti”, deren hundertster Band das ,,Berthold-Sakramentar” aus der Pierpont Morgan Library war. Hundertundfünfter Band der Reihe und zugleich die 120. Faksimile-Ausgabe aus dem Hause ADEVA ist der “Codex Etschmiadzin”, eine für die kunstgeschichtliche Entwicklung der Ostkirche ungemein bedeutsame Handschrift, dem als Einband zwei fünfteilige Elfenbeintafeln aus dem 6. Jahrhundert dienen. Auch er ist nur für ausgewählte Forscher zugänglich; zudem darf diese als Nationalheiligtum verehrte Handschrift Armenien nicht verlassen.


Die Vielfalt des Programms
Kein Verlag hat mit solcher Kontinuität und in solchem Umfang Handschriften durch deren Faksimilierung erschlossen. Mehr als 50 Bibliotheken – darunter auch die Russische Nationalbibliothek in St. Petersburg, mit der die ADEVA zu Beginn der 90er Jahre als erster Verlag aus dem Westen zusammenarbeiten durfte – und Museen aus 20 Ländern haben mit der ADEVA als einer Grazer Institution zusammengearbeitet, um ihre Bestände in einer allen Ansprüchen gerecht werdenden Form zugänglich zu machen und gleichzeitig vor unnötiger Benützung zu schützen. Im Katalog der ADEVA sind vorkolumbische mexikanische Codices genauso vertreten wie Moghul-Handschriften, Meisterwerke arabischer Kalligraphie, byzantinische Purpurcodices und Buchrollen, Handschriften jüdischer Provenienz oder eben die handschriftlichen Buchzeugen der abendländischen Kultur. Ebenso erhältlich sind aber auch faksimilierte Blätter großer Künstler der Moderne, wie Paul Klee, Oskar Kokoschka oder Gustav Klimt, deren Originale sich heute in Privatbesitz befinden. Die universelle Bibliothek aller Kulturen aus Graz macht es möglich, nach dem Goldenen Psalter Karls des Großen, dem Rosenroman für François Ier, nach dem Ingeborg-Psalter aus Chantilly, dem Ramsey-Psalter, dem Vergilius Vaticanus, dem Papyrus Ani Altägyptens oder dem Falkenbuch Kaiser Friedrichs II. zu greifen, ohne die weite Reise in die großen Bibliotheken der Welt unternehmen zu müssen. So ist ein österreichischer Verlag auch heute noch weltweit führend in der Herstellung perfekter Faksimile-Ausgaben.


Das Musik-Programm der ADEVA
Im Verlagsprogramm der ADEVA hat die Musikwissenschaft seit jeher eine dominante Rolle gespielt. Oberstes verlegerisches Ziel war immer, vergessenes oder gefährdetes Musikgut nachfolgenden Generationen wieder zugänglich zu machen bzw. zu bewahren. Besonders hervorzuheben ist die inzwischen auf 155 Bände angewachsene Serie “Denkmäler der Tonkunst in Österreich”, die höchstes Ansehen in aller Welt genießt und ein äußerst umfangreiches Musik-repertoire vom 13. bis zum 19. Jahrhundert zugänglich macht. Johann Joseph Fux, der bedeutendste Barockkomponist Österreichs, hinterließ ein auch gegenwärtig noch nicht exakt überschaubares musikalisches Werk, das nach und nach in der Edition „Johann Joseph Fux – Sämtliche Werke“ veröffentlicht wird. Bisher sind 38 Bände erschienen, darunter auch sein berühmtes theoretisches Werk "Gradus ad Parnassum", nach dem noch heute auf der ganzen Welt gelehrt wird.
Auch das “musikalische” Buchprogramm der ADEVA hat seinen festen Platz in der Musikwelt eingenommen. Zum einen zählen dazu Reprints wesentlicher Quellenwerke, u.a. das 10bändige „Biographisch-bibliographische Quellenlexikon der Musik und Musikgelehrten bis zum 19. Jahrhundert“ von Robert Eitner, das in keiner wichtigen Musikbibliothek fehlen darf, zum anderen Neupublikationen wie etwa das „Schubert-Lexikon“ oder die herausragenden Bildbiographien über Vivaldi und Schubert, die älteste und heute wichtigste jazzwissenschaftliche Serie ”Jazzforschung/Jazz Research“ (bisher 43 Bände) oder die „Grazer musikwissenschaftlichen Arbeiten“.

Die Faksimilierung berühmter Musikautographe
Als weltgrößter und konkurrenzloser Faksimile-Spezialist hat die ADEVA natürlich auch Faksimile-Ausgaben von wichtigen Musikhandschriften hergestellt – und dies wie gewohnt in unerreichbarer Qualität. Auch hier war immer das primäre Motiv für ihre Faksimilierung die Bewahrung gefährdeter Kulturgüter. So sind etwa in der Faksimile-Ausgabe des „Beethoven-Violinkonzerts“ jene Passagen immer noch lesbar, die sich im Original inzwischen zu verflüchtigen beginnen. Mozarts letztes Werk, das „Requiem“, muss heute nicht mehr als Original ausgestellt und dabei Gefahren – wie in Brüssel, wo seinerzeit ein Besucher sich erdreistete, ein Stück von einer Notenseite abzureißen – ausgesetzt werden, sondern man ersetzt es durch die Faksimile-Ausgabe.
Auch zwei Autographe von Joseph Haydn wurden durch Faksimilierung für die Nachwelt „konserviert“: Die Hymne „Gott! erhalte Franz den Kaiser“ zusammen mit dem Variationensatz aus dem „Kaiserquartett“ und die Klaviersonate in Es-DUR,Hob. XVI:49.
Thematisch reicht der Bogen der musikalischen Faksimile-Ausgaben zurück bis ins Mittelalter. Dabei fällt vor allem das „Antiphonar von St. Peter“ (um 1150) mit Neumen des St. Gallener Typus ins Gewicht. Nicht so schwer, dafür aber mit einem ganzseitigen Porträt von Oswald von Wolkenstein ausgestattet ist das Faksimile seiner ältesten erhaltenen Handschrift (der sog. Handschrift A) mit über 100 Liedern mit Notation. Bei dieser „Ausgabe erster Hand“ handelt es sich um die Schlüsselhandschrift der Oswald-Forschung.
Die letzte große Faksimilierung fand im Auftrag der „Gesellschaft der Musikfreunde in Wien“ statt: in mehrjähriger Arbeit wurde Beethovens „Eroica“ in einer äußerst aufwendigen Faksimile-Ausgabe hergestellt, die als der absolute Höhepunkt der Musikfaksimile-Produktion angesehen werden muss: Es gibt weltweit nichts Vergleichbares. Die weltbekannte „Gesellschaft der Musikfreunde in Wien“ als Herausgeber des Werkes hat ihr Vertrauen in den weltgrößten Faksimile-Verleger gesetzt, was die ADEVA natürlich besonders ehrt.


Die ADEVA heute
Nach dem viel zu frühen Tod des Verlagsgründers Dr. Paul Struzl im Jahre 1973 haben auch die späteren Verantwortlichen des Unternehmens einen Grundsatz nie außer acht gelassen: Faksimile-Ausgaben haben nur dann einen Sinn, wenn sie auch für das interessierte Publikum erreichbar sind. So ist die Preispolitik der ADEVA mit ihren Erstausgaben von Handschriften immer äußerst moderat geblieben. Und wenn das Objekt eine vollständige Faksimilierung nicht zuließ, haben sich alle Mitarbeiter in Graz immer bemüht, wenigstens andere Formen zu finden, um den Zugang zu den Handschriften zu ermöglichen. Zum Beispiel werden Auswahlbände angeboten oder, wie zuletzt bei der neuen Reihe ,,Glanzlichter der Buchkunst“, Handschriften vollständig, aber in verkleinerter Form als hochqualitative Kunstbücher wiedergegeben. Die Erfahrung des größten Faksimile-Verlegers der Welt aus 50 Jahren machen sich Verleger Dr. Michael Struzl, Geschäftsführer DI Paul Struzl und das Expertenteam auch für gut lesbare grundlegende Werke zur Geschichte des Buches, wie etwa die soeben begonnene Reihe „Geschichte der Buchkultur“, oder Prachtbildbände zu einzelnen Handschriften sowie verschiedenen Kulturen zunutze. Diese breite Palette, die sich im Gesamtprogramm widerspiegelt, macht die ADEVA zu einem der größten Kunst- und Wissenschaftsverlage.
„Jedoch wird auch in Zukunft die Faksimilierung wertvoller Handschriften“, so Dr. Michael Struzl, „in bewährter und qualitativ hochstehender Weise, ganz im Sinne des Firmengründers fortgeführt werden. Einige neue Projekte, die sowohl für Forscher, aber ganz besonders für Sammler hochinteressant sind, werden im Moment im Haus vorbereitet“.

 

   
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